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Neue Kennzahl: Die Click-to-Open Rate (CTO)

10.03.2021: Die klassische Klickrate hat – und das gilt für sämtliche Anbieter gleichermaßen - einen Nachteil: Sie wird unmittelbar durch die Öffnungsrate beeinflusst: Je niedriger die Öffnungsrate ist, umso geringer ist normalerweise auch die Klickrate.

Der Grund dafür ist einfach: Es ist branchenüblich, die Klicks in Relation zu den erfolgreich zugestellten E-Mails (also Versandanzahl abzüglich der Bounces) zu berechnen. dialog-Mail macht das auch so – denn so können unsere Kunden die Klickraten von dialog-Mail mit anderen Unternehmen (die andere Systeme einsetzen) vergleichen.

 

Das Problem mit der "klassischen" Klickrate

Dabei wird aber oft übersehen, dass die Klickrate eben durch die Öffnungsrate beeinflusst wird. Wenn die Öffnungsrate beispielsweise nur 10% beträgt, kann die Klickrate bei der "klassischen" Berechnung nie höher als diese 10% sein. Damit wirken sich aber auch Faktoren wie die Betreffzeile oder der Versandzeitpunkt direkt auf die Klickrate aus – obwohl sie damit eigentlich nichts zu tun haben.

 

Die Alternative: Click-to-Open Rate

Deshalb berechnet dialog-Mail ab sofort eine weitere Kennzahl: Bei der Click-to-Open Rate (CTO) werden die Netto-Klicks in Relation zu den Netto-Öffnungen gesetzt, nicht zu den zugestellten Mails.

Diese Kennzahl sagt also aus, wie viele der Empfänger, die ein Mailing geöffnet haben, darin auf mindestens einen Link geklickt haben. Damit ist diese Klickrate also unabhängig von der Öffnungsrate, weil immer nur der Anteil an Klicks gemessen an den Öffnungen berechnet wird.

Aus diesem Grund ist die CTO auch so gut wie immer höher als die "klassische" Klickrate.

 

Vor- und Nachteile der CTO

Die CTO hat eigentlich nur einen Nachteil: Sie ist nicht mit der klassischen Klickrate vergleichbar (weil die Berechnungsbasis eine andere ist). Damit kann die CTO natürlich auch nicht mit der Klickrate von befreundeten Unternehmen verglichen werden. (Deshalb zeigen wir die klassische Klickrate auch weiterhin an).

Der erste große Vorteil: Die CTO ist aus unserer Sicht deutlich aussagekräftiger! Denn sie gibt eine direkte Auskunft, wie viele der Öffner sich tatsächlich für (mindestens) einen Artikel interessiert haben.

Der zweite große Vorteil: Wenn Sie Mailings an verschiedene Zielgruppen schicken, die recht unterschiedliche Öffnungsraten aufweisen, können Sie mit der CTO diese heterogenen Mailings sehr gut miteinander vergleichen. Das wäre mit der klassischen Klickrate nicht sinnvoll möglich.

Info für dialog-Mail Kunden: Sie finden die neue Kennzahl in der Mailing-Statistik, in einer eigenen Box unterhalb der klassischen Klickrate (die natürlich weiterhin angezeigt wird). Auch bei den Trend-Analysen (Analysen»Trends) können Sie die CTO auswählen, um eine langfristige Entwicklung zu analysieren.